Hypnotherapie

Der Therapeut

Der Therapeut
Gerhard Jäger, der Gründer des NLTeach®-Center, approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und durch die DGH (Deutsche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie) zertifizierter klinischer Hypnotherapeut. In seiner langjährigen Tätigkeit als Psychotherapeut und Lerntherapeut hat er eine Fülle von Erfahrungen in der Behandlung von Lernblockaden, Prokrastination („Aufschieberitis“) und Prüfungsangst (Klassenarbeiten, Referate, öffentliche Auftritte, Führerscheinprüfungen usw.) aber auch kindlichen Entwicklungsstörungen wie Enuresis (Einnässen), Schlafstörungen und allgemeinen Ängsten gesammelt.

Die Therapie

Vor jeder Therapie findet ein kostenloses Vorgespräch statt. In diesem Gespräch können bereits die Ziele der Behandlung thematisiert werden.

Je nach Zielsetzung des Patienten werden ein bis fünf Sitzungen meistens ausreichen um einen guten und dauerhaften Erfolg zu erreichen.
Die Kosten für eine Sitzung betragen lt. Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) 92,50 €.

Zur Vereinbarung eines Termins kontaktieren Sie mich unter: 030-411 99 849. (Der AB wird regelmäßig abgehört)
oder schreiben Sie eine kurze Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Was ist Hypnose?

Hypnose und Hypnotherapie sind wissenschaftlich anerkannte und langjährig erprobte psychotherapeutische Methoden, die bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Erfolg in verschiedenen Bereichen der Psychotherapie, der Medizin und Zahnmedizin angewendet werden. Die Methoden sind orientiert an den Ressourcen jedes Menschen. Dabei handelt es sich um Fähigkeiten, Kenntnisse, Erfahrungen, Talente, Neigungen und Stärken, die dem Einzelnen oftmals gar nicht bewusst sind.

In welchen Bereichen wird Hypnose in der Psychotherapie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eingesetzt?

Wie eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien und die klinische Erfahrung zeigen, können psychische Probleme wirkungsvoll mit Hypnotherapie behandelt werden. Zu den Anwendungsbereichen zählen: · Ängste (soziale Ängste, Panikattacken etc.) · Folgen traumatischer Erfahrungen (aus der Kindheit, nach Unfällen etc.) · Depressionen · Zwänge · Suchtverhalten (Rauchen, Drogen, Alkohol) · Leistungshemmungen · Psychische Störungen nach außergewöhnlichen Belastungen · Stressfolgen, Burnout · Essstörungen (z. B. Bulimie) · Enuresis (Bettnässen) · Tics · Psychosomatische Störungen, bei denen psychische Faktoren und körperliche Erkrankungen in Wechselwirkung miteinander stehen und häufig durch schulische oder private Probleme verursacht werden (z. B. Reizdarm, Schlafstörungen etc.) · Mentale Stärkung im Bereich von Coaching und Sport Darüber hinaus wird Hypnose auch eingesetzt, um Ängste und Schmerzen bei medizinischen und zahnmedizinischen Untersuchungen und Eingriffen zu reduzieren.

Wie sieht der Ablauf einer hypnotherapeutischen Behandlung aus?

Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung von Hypnose ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Patient und Therapeut. In einem Vorgespräch werden das Krankheitsbild und alle Fragen des Patienten besprochen. Der Patient beschreibt die Ziele, die er durch die Behandlung erreichen möchte. Die meisten Menschen sind in der Lage, durch Hypnose in einen Trancezustand zu gelangen. Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, eine bildhaft Vorstellung zu aktivieren und sich auf eine vertrauensvolle Beziehung zu dem behandelnden Hypnotherapeuten einzulassen. In der Trance behalten Menschen die Kontrolle über sich und können, wenn sie wollen, den hypnotischen Prozess jederzeit unterbrechen oder beenden.

Wie wirkt Hypnose?

Bei der Hypnose wird der Patient durch gezielte Formulierungen des Hypnotherapeuten in einen veränderten Bewusstseinszustand, die hypnotische Trance, geleitet. Viele Patienten vergleichen das Erleben einer Trance mit dem angenehmen Zustand kurz vor dem Einschlafen, wenn man eher in Bildern denkt und der Körper zur Ruhe kommt. Physiologisch kommt es zu einer Entspannungsreaktion: Herzschlag und Atmung verlangsamen sich, der Blutdruck sinkt. Mental erlebt der Patient in Trance intensive Gelassenheit, Ausgeglichenheit, Lebensmut, Kraft, Sicherheit oder Beruhigung. Das rationale Denken tritt in den Hintergrund, während eine bildhafte Informationsverarbeitung einsetzt und Vorstellungen auf allen Sinneskanälen aktiviert werden. Die Aufmerksamkeit wird auf das innere Erleben gerichtet, während die Wahrnehmung der Außenwelt eher in den Hintergrund tritt. Über hypnotische Suggestionen und die Aktivierung von Ressourcen erfährt der Patient den Zugang zu Verhaltens- und Erlebnisweisen, die für eine erfolgreiche Therapie genutzt werden können. Dabei wird das im Patienten vorhandene Reservoir an positiven Erfahrungsmöglichkeiten, unbewussten Bewältigungsstrategien und eigenen Stärken mit hypnotherapeutischen Techniken verfügbar gemacht. Oft sind auch wichtige Erfahrungen der Vergangenheit, die in der hypnotischen Trance auftauchen und verarbeitet werden, für die Behandlung gegenwärtiger Probleme von Bedeutung. (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie e. V.)